Donnerstag, 20. September 2018

"Apropo Fakelmarsch"

Es gibt sie noch, die BI "Ernst Moritz Arndt bleibt", zumindest auf facebook. Dort meldet sie sich mit einer, nun ja, "satirischen" Kurzgeschichte aus dem Stadtgespräch Greifswald, die nicht weiter erwähnenswert ist, zurück.

Sie, die BI, denkt aber weiter bis Weihnachten und meint, "Apropo Weihnachten, langsam wird es Zeit für einen Glühwein für Arndt mit einem schönen Fakelmarsch vorab." [Fehler im Original, wie der Screenshot zeigt]

                                        screenshot der fb-Seite der BI EMAb

Was freuen wir uns auf einen richtig dumpfdeutschen Fackelmarsch in glühweingeschwängerter Luft.  Da schwillt der Bauch die Brust des deutschen Romantikers. Die euphemistische Umschreibung des Fackelmarsches als "Lichterzug", wie es bei der BI noch im Februar 2018 hieß, ist mittlerweile auch Geschichte.


Dienstag, 18. September 2018

Einladung zur Tagung zu Naturschutz und Agrarwirtschaft



Wider das bloße Stühlerücken auf der Titanic

Der international renommierte Umweltexperte Michael Braungart ruft zu einem „Boykott des Grünen Punktes“ auf. Sein Ziel dabei: die Hersteller von Kunststoffen zu einem umweltfreundlicheren Design ihrer Produkte zu zwingen.
„Wir sollten alles ausgediente Plastik dorthin wieder zurückbringen, wo wir es eingekauft haben. Also Joghurtbecher nicht in den gelben Sack und Altkleider nicht in den Container werfen, sondern massenhaft zurück in den Laden bringen“, sagte er der FR.
Er sei sich sicher, dass dann „schnell gesunde und umweltfreundliche Produkte entwickelt sowie Recycling- und Kompostiersysteme" für biologisch abbaubares Plastik eingerichtet würden, die ihren Namen verdienen“, sagte der Chemiker und Verfahrenstechniker.
Braungart ist nicht irgendein Experte. Mit dem US-Architekten William McDonough entwickelte er in den 1990er Jahren mit „Cradle to Cradle“ (C2C, „Von der Wiege zur Wiege“) ein Konzept für nachhaltiges Produktdesign. Er wurde unter anderem mit dem „Hero of the Planet Award“ des „Time Magazine“ ausgezeichnet. Er lehrt an den Universitäten in Lüneburg und Rotterdam und ist Geschäftsführer des Umweltinstituts EPEA in Hamburg
steht in der heutigen Frankfurter Rundschau (FR). Und weiter:
Die EU hat eine Plastikstrategie aufgelegt – für weniger Plastikmüll und mehr Recycling. Ein positives Signal?
Wieder ein Fall von Alibigesetzgebung. Die EU-Kommission will Plastikstrohhalme, Wattestäbchen und Einweggeschirr verbieten und die Menge an Plastiktüten soll bis 2025 von 200 auf 40 pro Kopf in der EU gesenkt werden. Das ist wie Stühlerücken auf der Titanic. Es muss doch darum gehen, das Material zu entgiften. In Kunststoffen werden heute insgesamt 600 problematische Stoffe eingesetzt, die EU hat gerade 64 davon verboten. Hier muss man ansetzen.
Was tut die Bundesregierung, um das Plastikproblem zu lösen?
Sie ist weitgehend abgetaucht.
Was kann der Verbraucher tun? Früher forderten die Umweltschützer: Jute statt Plastik.
Plastik zu verteufeln, ist Unsinn. Kunststoffe sind, richtig gemacht, ein hervorragendes Material, das unser Leben verbessert. Um das Umdenken in der Chemiebranche und in der Politik voranzutreiben, plädiere ich für einen Boykott des Grünen Punktes. Wir sollten alles ausgediente Plastik dorthin wieder zurückbringen, wo wir es eingekauft haben – also Joghurtbecher nicht in den gelben Sack und Altkleider nicht in den Container werfen, sondern massenhaft zurück in den Laden. Ich wette: Dann werden schnell gesunde und umweltfreundliche Produkte entwickelt sowie Recycling- und Kompostiersysteme eingerichtet, die ihren Namen verdienen.
Also: Die geliebten Becher des Coffee to go nicht mehr in den städtischen Mülleimer, sondern zurück in den Laden! Fragt sich bloß, warum man ihn dann überhaupt erst kaufen sollte.

So ganz ohne ein bißchen Intelligenz und soziales Denken läuft Umweltschutz eben auch nicht...



Freitag, 14. September 2018

Gestern in der Bürgerschaft

In der gestrigen Bürgerschaft wurde viel über Zeit, über Beitragslänge, über Überflüssiges und Notwendiges gesprochen. Die Geschäftsordnung ist im Laufe der Sitzung so geändert worden, dass zukünftig "wichtige" (?) Teile am Anfang behandelt werden (keiner wagte zu sagen, welche Teile der kommunalen Selbstverwaltung denn so unwichtig seien, dass sie am Schluss behandelt werden können. Vielleicht die Begrüßung?). Der nichtöffentliche Teil war auf 17:30 Uhr vorgezogen wegen der berechtigten Befürchtung, dass nach knapp30 Beschlussvorlagen (BV) des öffentlichen Teils niemand mehr zum nichtöffentlichen Teil da sein werde.

Zum Stichwort Zeitdiebstahl: Wenn als Einbringende auf einer BV bereits die Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Forum 17.4, SPD, CDU stehen und DIE LINKE nur versehentlich nicht auftaucht, dann sind das bereits (ohne DIE LINKE) 24 von 43 Bürgerschaftsmitgliedern aus beiden "Lagern". Warum dann noch Fensterreden zur Einbringung und zur Begründung der "Wichtigkeit" (vermutlich eher des Redners - ungegendert - als des Antrags) gehalten werden müssen, ist fraglich. Eine erneute Lex Multhauf zur Eindämmung ausufernder royaler Selbstdarstellung wurde beschlossen, aber viele derjenigen, die dem zustimmten, müssen sich zuförderst an die eigene Nase fassen und sich fragen lassen, ob sie ihren aktuellen Redebeitrag zur Ego-Pflege nicht besser bei Youtube hätten veröffentlichen sollen, statt die Arbeit der Bürgerschaft durch ihn aufzuhalten.

Wunderbar waren auch die kleinen Patzer der Greifswalder Transparenz-Hochleistenden. In Redebeiträgen wurde klar, dass sich der Frauenbeirat zu einschlägigen Themen nicht äußern durfte, weil sich die "gewählten Vertreter" - ungegendert - vom gemeinen Volk abschotten müssen. Dies wurde auf der die Bürgerschaft vorbereitenden Sitzung des "erweiterten Präsidiums" offenbar so beschlossen. Weiterhin äußerte der um diese Zeit amtierende Bürgerschaftspräsident Heiko Jaap seine Enttäuschung darüber, dass der für 22 Uhr abgesprochene Geschäftsordnungsantrag auf Abbruch der Sitzung zwar gestellt, aber nicht beschlossen wurde. Auch dies wurde offenbar auf der Sitzung des Gremiums besprochen.

Ergebnis des gegen 22 Uhr abgelehnten Geschäftsordnungsantrages auf Abbruch der Sitzung war, dass die CDU-Fraktion, angeführt von ihrem Vorsitzenden, vor den "unwichtigen" Tagesordnungspunkten den Bürgerschaftssaal verließ - die alten weißen Männer mit Sextanerblase zogen ab. Rühmliche Ausnahme: Wolfgang Jochens erfüllte seine Pflicht als gewähltes Mitglied der Bürgerschaft der UHGW bis zur Verkündigung des Endes der Sitzung durch den amtierenden Präsidenten. Die anderen saßen da vermutlich schon bei ihren Rückenfreihalterinnen am Abendbrottisch oder auf dem Maasschen Sofa. Es ist schon merkwürdig, wenn in einem parlamentarischen Gremium auf der rechten Seite (vom Präsidium aus gesehen) nur vereinzelt Menschen sitzen. Ketzerischer Wunsch: Möge dies bereits am Anfang der Sitzung so sein...

Es gab aber auch Inhalte. Beschlossene Jahresabschlüsse und Wirtschaftspläne, Ausschuss-Umbesetzungen, Ab- und Neubestellungen, Bebauungspläne, Flächennutzungspläne - und die Sicherstellung der Finanzierung des Frauenhases, zumindest, was den Greifswalder Anteil angeht.

In Hinsicht auf letzteres gab es ein "großzügiges" Angebot des SPD-Fraktionsvorsitzenden: Da Mitglieder des Frauenbeirates und Mitarbeiterinnen des Frauenhauses anwesend waren, sollte, wie sonst auch, wenn "Bürger" extra zur Sitzung kommen, der TOP vorgezogen werden. Nicht aber an den Anfang, wie es die Höflichkeit geboten hätte, sondern nach TOP 6.21, also als 22. (!) zu behandelnde Beschlussvorlage in der gefährlichen Sitzungs-Abbrech-Zone (s. o.).

6.21 war ein SPD-Antrag.

Über den Rest, vor allem die peinlichen Auftritte der Fensterredner - ungegendert -, breiten wir den Mantel des Schweigens.


Donnerstag, 6. September 2018

Fahrradklima-Test


Liebe/r Radinteressierte/r,

es ist wieder so weit: vom 01. September bis 30. November können Radfahrende in Deutschland die Fahrradfreundlichkeit in ihrer Stadt oder Gemeinde bewerten. 2018 haben wir zusätzlich auch Fragen zur Familienfreundlichkeit aufgenommen. An der Umfrage teilnehmen können Sie wieder auf www.fahrradklima-test.de. Die Information kann gern an andere Interessierte weitergegeben werden.

Wir danken Ihnen für Ihr Engagement!
Mit freundlichen Grüßen

Svenja Golombek
Projektleiterin im Bereich Radverkehrsförderung
_____________________________________________

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V. (ADFC)
Bundesgeschäftsstelle
Mohrenstr. 69, 10117 Berlin


 

Mittwoch, 5. September 2018

Rechtsabbiegende Wutbürger

Auf der Beimlerstraße gibt es zwischen Anklamer und Mehring-Straße keinen benutzungspflichtigen Radweg; außer den Autofahrenden wissen das alle auf dieser Welt. Zudem gibt es dort noch eine Baustelle, wie auch jedermann weiß, so dass alle Welt mit geradeaus fahrenden Radelnden rechnet - nur Autofahrende nicht.

Heute zum Beispiel hätte mich ein Rettungswagenfahrer beinahe in der typischen Rechtsabbiegesituation übergemangelt, wenn ich nicht deutlich auf mich aufmerksam gemacht hätte. Dabei hat er mich unmittelbar vorher überholt! Natürlich (vermutlich war er sich seines Fehlverhaltens bewusst) wurde er sofort laut und brüllte wutbürgerlich irgendwas von Fahrradweg. Dies ist aber normal, dieses Autofahrenden-Verhalten kennen wir alle und ertragen es gezwungenermaßen.

Nicht normal ist, dass so ein glänzend schwarzes Auto mit getönten Scheiben daneben extra anhielt und mir durch die extra heruntergelassene Beifahrerscheibe zurief (ich muss es leider so wörtlich sagen): "Verpiss dich auf den Radweg, du Arschloch!"

Noch immer haben die Blechritter offenbar nicht begriffen, dass die Straße nicht nur für Automobile gebaut ist - die StVO spricht wohlweislich von "Verkehrsteilnehmern" (noch ungegendert). Die Ausfälligkeit und der aggressiv-rabiate Ton gemahnen ein wenig an Chemnitz letzte Woche.

Es betrifft aber nicht nur Männer. An der Ausfahrt von Gleis 4 rechts in die Bahnhofstraße abbiegend, gewahrte ich beim Rückwärtsblick eine Lücke, die wirklich groß genug war, um mich gefahrlos links einzuordnen in Richtung Rubenowstraße. Während ich das tat, hörte ich einen in äußerster Beschleunigung aufheulenden Motor - ein Cabrio mit einer Frau am Steuer raste heran, die Frau hupte, was das Zeug hielt. Ob Vollgasgeben die richtige Reaktion ist angesichts einer Lücke zum Vorder"mann", in die sich gerade ein anderer Verkehrsteilnehmer (ich nämlich) einordnet, ist eigentlich keine Frage mehr.

Ja, ja, ja - natürlich gibt es auch nette Menschen unter den Autofahrenden und Idioten unter Radelnden.



Reaktionen auf den Klimawandel

Der Präsident des ehemaligen Weltpolizeistaates behauptet zwar, es gäbe ihn nicht, vernunftbegabte Wesen auf diesem Planeten wissen aber um ihn - den menschengemachten Klimawandel.

Ob er noch in Grenzen zu halten ist, wissen wir nicht, bei der starken Beeinflussung der Bundesregierung durch die Auto-, Industrie- und Kohlelobby ist es fraglich, ob sie Grundsätzliches tut.

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung - Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat jedenfalls schon einmal Handlungsempfehlungen zusammengestellt, die hier heruntergeladen werden können.

Ich bin gespannt, ob er auf das Regierungshandeln Einfluss nehmen kann...


Dienstag, 4. September 2018

Es wird einem schon leicht übel...

... wenn man liest, wie hier der Präsident der medizinischen Selbständigen versucht, den Nimbus der Halbgötter in Weiß aufrechtzuerhalten, die ja nicht arbeiten, sondern heilen, und die auch kein Geld verdienen, sondern für ihre ausschließlich menschenfreundliche und lebensrettende Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung bekommen ...

Wenn man ein Beispiel für Bigotterie suchen sollte: Hier ist eines!


Montag, 3. September 2018

Nicht untergehen!

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Beziehen Sie Position
Weil Europa sich abschottet, ertrinken im Mittelmeer täglich Menschen auf der Flucht. Dem stellen wir uns jetzt entgegen: Im ganzen Land setzen wir Zeichen für Menschlichkeit und machen das Sterben mit Aufklebern zum Thema. Die rechte Randale in Chemnitz zeigt, wie wichtig es ist, jetzt klar Position zu beziehen. Schließen Sie sich an und bestellen Sie jetzt kostenlos unsere Aufkleber.






Hallo Ulrich Rose,
die orange Rettungsweste wird zum Symbol einer neuen Bewegung. In ganz Deutschland gingen am Wochenende Tausende auf die Straße und protestierten für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten. Ihr Erkennungszeichen ist die Rettungsweste. Denn im Mittelmeer, wo täglich Menschen ertrinken, könnten die Westen Leben retten – doch sie dürfen nicht.[1] Unsere Regierungen halten die Seenotretter/innen fest. Sie wollen keine Zeugen für die Konsequenzen ihrer Abschottungspolitik. Getrieben von rechter Hetze bauen sie eine Festung Europa. 
Doch damit kommen sie nur durch, wenn Bürger/innen wegsehen. Und diesen Gefallen tun wir denen, die auf Gewalt, Abschreckung und Stacheldraht setzen, nicht. Auf dem Briefkasten, auf dem Laptop, auf dem Auto: Zehntausendfach bringen wir die Rettungsweste mit Aufklebern in die Öffentlichkeit. Mit deutlichen Forderungen an jeder Straßenecke sagen wir der Politik: Stoppt das Sterben im Mittelmeer! Hört auf, den rechten Hetzern hinterher zu laufen – wir wollen eine andere, eine menschliche Politik.
Bitte schließen auch Sie sich der Bewegung an. Setzen Sie mit uns ein Zeichen für Menschlichkeit – gerade nach den Ereignissen in Chemnitz. Gemeinsam zeigen wir, dass uns nicht egal ist, was an Europas Grenzen passiert. Und dass wir Politiker/innen an einem Grundsatz aus dem Grundgesetz messen: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das muss auch im Mittelmeer gelten!


Was gerade an Europas Grenzen passiert, macht fassungslos: Allein im Juni und Juli sind mehr als 850 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken.[2] Die Rettungsschiffe „Lifeline“ und „Aquarius“ harrten tagelang mit hunderten Geretteten an Bord auf dem Meer aus, weil Italien und Malta ihre sicheren Häfen geschlossen haben.[3] Die Bundesregierung tut, als ginge sie das Sterben im Mittelmeer nichts an. So kann internationale Zusammenarbeit nicht funktionieren!
Die Frage, wie Europa mit Geflüchteten umgeht, verunsichert viele Menschen. Und rechte Parteien nutzen das aus, um Ängste zu schüren. Der Kampf gegen Fluchtursachen ist kompliziert. Doch wir bei Campact sagen: Menschen „zur Abschreckung“ ertrinken lassen, kann keine Lösung sein. Wir müssen zusammen für Menschlichkeit einstehen. Damit Europas Regierungen endlich progressive Lösungen finden, braucht es Druck von Bürger/innen. Von den vielen friedlichen, engagierten Menschen. Von uns.
Drei von vier Befragten sprechen sich in Umfragen für Seenotrettung aus.[4] Wir sind die schweigende Mehrheit. Jetzt dürfen wir nicht länger schweigen, sondern müssen laut werden für Menschlichkeit. Dafür brauchen wir Sie: Setzen Sie mit unseren Aufklebern ein Zeichen. Ein Quadrat aus FSC-Papier, Bio-Druckfarbe und Klebstoff sieht zwar klein aus. Doch wenn es tausendfach Teil des Stadtbildes wird, ist es unübersehbar. Für den Einzelnen ist das wenig Aufwand. Aber als Bewegung macht es uns stark. Machen Sie mit!


Herzliche Grüße
Ihr Campact-Team
PS: Ein Aufkleber reicht Ihnen nicht? Auch in den nächsten Wochen finden bundesweit viele Aktionen unter dem Banner der „Seebrücke“ statt. Schließen Sie sich ihnen an! Demonstrationen in Ihrer Nähe finden Sie auf www.seebruecke.org.
[1] „Malta setzt nach dem Schiff auch das Flugzeug von deutschen Seenotrettern fest“, Spiegel Online, 4. Juli 2018
[2] Pressemeldung des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen, 3. August 2018
[3] „Seenotrettung: ‘Aquarius’ sucht wieder sicheren Hafen“, Zeit Online, 12. August 2018
[4] „Flüchtlinge: Mehrheit der Deutschen unterstützt private Seenotrettung“, Zeit Online, 11. Juli 2018