Dienstag, 20. August 2019

Digitale Vertrauensseligkeit

Sie nutzen also neue Angebote von Unternehmen unkritisch. Die Hälfte der Befragten ist zudem überzeugt, noch nie Daten zum eigenen Kaufverhalten übermittelt zu haben. Vor allem beim Einsatz von Kundenkarten am Point-of-Sale oder beim Online-Kauf ist dies jedoch bei jeder Transaktion der Fall. Die Datensammlung unterstützt Vertrieb und Marketing dabei, präzise Käuferprofile zu erstellen und ihre Vertriebs- und Marketingmaßnahmen zielgruppengerecht auszurichten
hat eine Studie ereben.


Montag, 19. August 2019

Wie immer: hundert Jahre später...

Eigentlich will diese Dinger niemand mehr: Die Städte, die sie besuchen, sind ihrer überdrüssig. Kreuzfahrten werden immer mehr verramscht, außer zu Billigstpreisen will niemand mehr mitfahren. Die Kreuzfahrtschiffe tragen in erhöhtem Maß zur Umweltverschmutzung bei durch alles, was sie so oben und unten 'rauslassen.

Nur in Mecklenburg-Vorpommern ist man begeistert über Kreuzfahrtschiffe. Hier wird das Geld zum Schornstein einer abgewirtschafteten Branche hinausgepustet, weil die Landesregierung auf Deubel komm raus Industriestandort werden (bzw. "bleiben") will.
Bereits im September 2018 war in Rostock-Warnemünde das erste Schiff der "Global Class" auf Kiel gelegt worden. Es ist für den asiatischen Markt bestimmt und soll bis zu 9.500 Passagieren Platz bieten. Ende dieses Jahres soll die "Global One" dann in Wismar fertiggestellt werden.
Für die Kohle könnte ich mir so viele wunderschöne Dinge vorstellen:

Im April hatte der Finanzausschuss des Landtags die Freigabe von bis zu 375 Millionen Euro für Schiffbaubürgschaften bewilligt. Der Bund kommt für die gleiche Summe auf.

Sogar zu dergleichen Bildmontagen, wie Architekturbüros sie Bauausschüssen vorlegen, damit sie ein Projekt für 6 Millionen absegnen, das hinterher 18,5 Millionen kostet, lässt sich der NDR in dem oben genannten Artikel herab:


Wieviel Geschichtsvergessenheit ist erlaubt?

Die wuchtige Sturmabteilung um Marcus Thuram, Alassane Pléa und Breel Embolo hat das Potential zur neuen "Büffelherde" der Liga, wie es zuletzt die Frankfurter Offensivreihe war
meldet die Sportschau. Soll man den Verfasser des Artikels, Julian Tilders, einmal erklären, welche Bedeutung für nicht geschichtsvergessene Menschen das Wort "Sturmabteilung oder seine Abkürzung "SA" hat? Sonst berichtet es beim nächsten Leichtathlethik-Event noch über die neue deutsche "Schutzstaffel" ...


Einladung


HERZLICHE EINLADUNG
Demokratie mit Zukunft?
Referentin: Prof. Dr. Brigitte Geißel, Goethe-Universität Frankfurt am Main
am Donnerstag, den 29. August 2019, um 17:00 Uhr im Ueckersaal in Torgelow, Ueckerpassage 3, 17358 Torgelow
Moderation: Annett Freier und Dr. Lars Tschirschwitz, Demokratieladen Anklam
Die Demokratie steckt in der Krise. Rund 80 Prozent der Deutschen haben kein Vertrauen mehr in die politischen Parteien. Ein Viertel der Wähler hat sich dauerhaft von der Wahlurne verabschiedet. Neue Demokratiemodelle sind nötig, um die Herrschaft des Volkes zeitgemäß umzusetzen. Aber wie kann die Demokratie der Zukunft aussehen?  Mit einem Impulsvortrag führt Prof. Dr. Brigitte Geißel in das Thema ein. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald untersucht sie neue demokratische Verfahren und Modelle. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung aussehen kann. Und zu dieser Frage sind auch Sie gefragt!
Nach dem Vortrag möchten wir in einer Ideenwerkstatt gemeinsam mit Ihnen praktische Vorschläge für eine Demokratie mit Zukunft erarbeiten. Kommen Sie, diskutieren Sie mit uns – denn es geht auch um Ihre Zukunft!
Universität in der Region ist eine Vortragsreihe für die breite Öffentlichkeit. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren in leicht verständlichen Vorträgen gesellschaftlich relevante Themen und laden zur Diskussion ein.
Universität Greifswald
Julia Lammertz
Presse- und Informationsstelle
Domstraße 11, Eingang 1
17489 Greifswald
Telefon 03834 420 1184
Mobil 0160 573 55 50

DemokratieLaden Anklam | Annett Freier & Dr. Lars Tschirschwitz | Burgstraße 9 | 17389 Anklam | Tel: 03971 - 24 17 36 | info@demokratieladen.de | www.demokratieladen.de | Eine Einrichtung der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern  zur Förderung demokratischer Kultur im ländlichen Raum 



Donnerstag, 15. August 2019

Neue Regeln in der Bürgerschaft?

Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen der Bürgerschaft ist zu hören, dass es neue Regeln in der Geschäftsordnung (GO) geben soll. So sollen unter anderem die Abstimmungsregeln vereinfacht und dem Verhalten in sozialen Medien angepasst werden, damit jede/r Wutbürger*in die Bedeutung eines "Ja" oder eines "Nein" auch sofort erkennen und erfassen kann. Der Entwurf wird intern als GW-Entwurf bezeichnet, wobei GW für "Großer Wurf" steht.

In § 10 der GO (Abstimmungen) soll Satz 1 der ersten Absatzes dahin gehend ergänzt werden, dass statt des Handzeichen die Abstimmung mit den in Anlage 1 zur GO dargelegten Karten erfolgen soll. Diese sollen wie folgt aussehen:


Bei Redebeiträgen des Linksbündnisses steht dem bürgerlichen Lager zusätzlich das folgende Zeichen zur Verfügung, um erregte Zwischenrufe oder Erwiderungen auf das Notwendigste zu beschränken oder zu vermeiden.


Darüber hinaus soll § 12 der GO (Niederschrift) geändert werden. Redebeiträge, Zwischenrufe oder Antragseinbringungen können im Protokoll unwiederbringlich und ohne Begründung gelöscht werden. Das Verfahren erspart manche Peinlichkeit, sollten sich der Redebeitrag, der Zwischenruf oder der Antrag als schlichter Unsinn erweisen. Etwaige Erwiderungen, die den Unsinn als solchen entlarven, werden selbstverständlich mitgelöscht. Gesteuert und kontrolliert wird das Verfahren der Löschung durch KI. KI steht für "Künstliche Intelligenz", jede andere Assoziation ist unzulässig.

Montag, 12. August 2019

Pestizid-Brief: Berichterstattung über Glyphosat

Die Darstellung von Glyphosat in der medialen Öffentlichkeit

Eine Analyse der Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung und der tageszeitung
PAN Germany Pestizid-Brief 2 – 2019
Wohl kaum ein anderer Herbizidwirkstoff erfährt so viel öffentliche Aufmerksamkeit wie Glyphosat. Das öffentliche Interesse lässt sich nicht nur damit begründen, dass Glyphosat das weltweit am häufigsten genutzte Herbizid ist (vgl. Benbrook 2015). Sondern vor allem die Kontroverse, ob Glyphosat krebserregend für Menschen ist, führte zu einer erhöhten Berichterstattung in den Massenmedien.

Der ganze Artikel hier.



Montag, 29. Juli 2019

Jugoslawien lässt grüßen...

Nouripour (Grüne) für EU-Mission

Der außenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Nouripour, betonte gegenüber der „Passauer Neuen Presse“, es müsse alles zur Deeskalation der Lage unternommen werden. Ein Einsatz der Bundeswehr könnte dazu beitragen
... heißt es heute in den Nachrichten des Deutschlandfunks.


Freitag, 26. Juli 2019

Die letzten Mohikaner

Wenn man der ersten Lokalseite unserer OZ glauben darf, so gibt es von denen, die sich zur Frage: "Feuerwerk: ja oder nein?"geäußert haben, einige um Wähler_innenstimmen besorgte Gewaschene, die aber ihren Pelz nicht nass haben wollen (Grüne, SPD, Linke) und nur einen aufrechten Bekennenden: Axel Hochschild. Er möchte die gesamte Klimapolitik in die brenennde Arktis schicken, damit er weiterhin in Ruhe Feuerwerk kucken kann. Dahin, wo der Pfeffer wächst, kann man nix mehr schicken, denn der wächst bald bei uns. Und zum Mars geht auch nix, denn der, erinnert sei an einen uralten Spruch der Umweltpolitik, bringt verbrauchte Energie sofort wieder zurück. Also dann in die Arktis.

Die ganze Bundesrepublik, alle Parteien, alle öffentlichen Institutionen sprechen von der Dringlichkeit des Klimaschutzes. Alle? Wirklich alle? Nein! Ein von unbeugsamen Klimawandelleugnern bevölkertes Dorf im äußersten Nordosten der Republik hört nicht auf, dem Klimaschutz Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die das Dorf umgebenden Institutionen, die sich für einen Stop des Klimawandels einsetzen...

Dazu vielleicht:
Probleme macht nicht nur das, was wieder auf dem Boden landet, sondern auch das, was in der Luft bleibt: Wenn das Schwarzpulver in der Rakete verbrennt, entstehen Kohlendioxid, Schwefeldioxid sowie Ruß, der als Feinstaub in der Luft bleibt.

650 kg explosiven Materials werden in CO2, Schwefeldioxid und Feinstaub (und was in dem Mix noch alles drin sein mag, Sulfate z. B.) umgewandelt. Dabei ist es dann egal, ob es sich um rassistisches "Gelumpe" oder gute deutsche Wertarbeit handelt.

Um im Bild zu bleiben: Haben unsere Greifswalder Politiker_innen und die Veranstaltenden des Fischerfestes den Knall noch immer nicht gehört?




Donnerstag, 25. Juli 2019

Lebenswerte Städte



Die Mieten steigen, die Städte werden voller. Umso wichtiger sind Orte, die allen gehören. Doch der öffentliche urbane Raum ist gerne mal voller Autos – oder wenig einladend gestaltet. Es gibt aber Ideen und Möglichkeiten, das zu ändern.

Der komplette Beitrag von DLF Kultur hier.

Freitag, 12. Juli 2019

Wissen wir eigentlich, was wir hier tun?

Die Nutzung digitaler Technologien hat sogar die Luftfahrtindustrie in Sachen CO2-Ausstoß überholt. Während der Anteil des Flugverkehrs an den globalen CO2-Emissionen Schätzungen zufolge bei rund 2,5 Prozent liegt (Tendenz steigend), gehen mittlerweile fast vier Prozent aller CO2-Emissionen auf das Konto des weltweiten Datentransfers und seiner Infrastruktur, wie der französische Think-Tank "The Shift Project" in seiner jüngsten Studie darlegt. Die Non-Profit-Organisation forscht über Wege hin zu einer Wirtschaft, die mit erneuerbarer Energie funktioniert
schreibt die Deutsche Welle (DW).