Montag, 11. Mai 2015

Die AfD Mecklenburg-Vorpommern lebt...

Nun ja, zumindest gibt es mal wieder eine Pressemitteilung von ihr.

Neben der Gratulation an ihren Bremer Landesverband zum Einzug in die Bürgerschaft setzt sich die PM mit den Streitigkeiten der AfD auf Bundesebene in bekannter inhaltliche Schärfe auseinander.

So heißt es, "wenn die AfD Volkspartei sein möchte, dann [müsse] sie die verschiedenen Strömungen akzeptieren und die Führung [habe] die Aufgabe, diese zu integrieren".
Und weiter: "Wir beweisen gerade mit unserer innerparteilichen Programmarbeit, dass liberale und konservative Positionen bestens zusammenpassen."

Von liberalen und konservativen Positionen zu sprechen, ist schon arg beschönigend und beste Realsatire. Doch darum soll es nicht gehen, denn es kommt noch besser:
"Und von einem ominösen ‚Rechtsruck‘ ist da überhaupt nichts zu spüren, es gibt ihn schlichtweg nicht."

Soso, die AfD Mecklenburg-Vorpommern sieht also keinen Rechtsruck. Eigentlich nicht weiter verwunderlich, denn bereits ganz rechts außenstehend kann man natürlich keinen Ruck mehr feststellen (Wo sollte dieser auch hingehen?). Wo die AfD in MV steht, haben wir hier in mehreren Artikeln dargelegt. Erinnert sei besonders an das Abstimmungsverhalten der AfD im Kreistag Vorpommern-Greifswald bei fremdenfeindlichen NPD-Anträgen. In den verlinkten Artikeln lassen sich aber weitere, unzählige Beispiele zur Stellung der VertreterInnen der AfD im politischen Spektrum finden.

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