Und Europa?

Am 25. Mai wählen wir den Kreis­tag, die Gemeindevertretungen und das Europäische Parlament. Als re­gionale Wähler_innen­gemeinschaft kann man die Alternative Liste da nicht wählen.
Das heißt aber keineswegs, dass uns das nicht wichtig wäre. Wir sind im Gegenteil so­gar der Auffassung, dass das Europäische Parlament meist unterbewertet wird, obwohl doch viele Entscheidungen, die sich gerade für die kommunale Ebene auswirken, dort getroffen werden.
Wir sehen das Zusammenwachsen in Europa und das Europäische Parlament positiv. Ein Europa, das unter aktiver Mitwirkung seiner Ein­wohner_innen demokratisch gestal­tet wird, kann viel dazu beitragen, Grenzen zu überwinden und das überkommene Konstrukt der Nation zurückzudrängen.
Die Alternative Liste empfiehlt da­her, bei der Europawahl Parteien zu unterstützen, die das Zusammen­wachsen in Europa und die gemein­same Initiative der Menschen in Europa stärker fördern wollen. Res­sentiments und nationalem Chauvi­nismus muss hinge­gen eine klare Absage erteilt werden.
Im Übrigen werden einige progres­sive Par­teien auf europäischer Ebene durch sehr kompetente und engagierte Menschen vertre­ten. Eine differenzierte Wahlentschei­dung zwischen europäischer und kommunaler Ebene ist somit durchaus gerechtfertigt.

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