Dienstag, 5. November 2019

Aus der Abwrackprämie nix gelernt

Neuer Erfolg für die millionenverdienenden Nieten in Nadelstreifen der deutschen Autoindustrie! Absatz überteuerter eAutos seit heute Nacht gesichert!

Wenn der Präsident des Autoverbandes VDA, Bernhard Mattes, von einem "guten Paket" spricht, sollte mensch sofort misstrauisch werden. "Der Verbraucher" soll nämlich, nach dem jüngsten Verkaufserfolg der Autoindustrie via Abwrackprämie, seinen neu erworbenen Verbrenner mit Betrugssoftware jetzt wieder verschrotten und ein Elektroauto kaufen, das sedit heute Nacht 6000 Euro mehr kostet als in der Zeit nach der ePrämie - Preise, auch die von Autos, fallen nämlich nicht vom Himmel, sondern werden von den Nieten in Nadelstreifen festgesetzt. Damit auch die nächste Zulage wieder stimmt...

Und überhaupt die Konzentration auf eAutos: Sie sind die tedchnisch und ökologisch schlechteste aller denkbaren Möglichkeiten, die Verbrenner zu ersetzen. Aber, und hier geht es wieder um die Autoindustrie: Sie sind jetzt und sofort und, vor allem, mit viel weniger geldfressenden Mitarbeitenden herzustellen. Man kann Lohnkosten sparen, weil man für die Produktion von eAutos viel weniger Mitarbeitende braucht. Wieder sparen die Nieten in Nadelstreifen auf Kosten der Arbeitnehmenden und zugunsten ihres eigenen Bankkontos.

Zum Thema eAutos:
Boliviens Regierung hat ein umstrittenes deutsch-bolivianisches Gemeinschaftsprojekt zum Abbau von Lithium gestoppt.
[...] Gegen das Joint Venture, an dem ein bolivianisches Staatsunternehmen und die baden-württembergische Firma ACI Systems beteiligt sind, hatte es seit Wochen Proteste gegeben. Die Bevölkerung fühlte sich von den Planungen zum Lithium-Abbau übergangen. Sie betreffen den Salzsee von Uyuní in der Region Potosí. Dort werden die größten Lithium-Vorkommen der Welt vermutet. Der Rohstoff wird unter anderem zur Produktion von Batterien für Elektroautos benötigt.

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