Freitag, 26. Juli 2019

Die letzten Mohikaner

Wenn man der ersten Lokalseite unserer OZ glauben darf, so gibt es von denen, die sich zur Frage: "Feuerwerk: ja oder nein?"geäußert haben, einige um Wähler_innenstimmen besorgte Gewaschene, die aber ihren Pelz nicht nass haben wollen (Grüne, SPD, Linke) und nur einen aufrechten Bekennenden: Axel Hochschild. Er möchte die gesamte Klimapolitik in die brenennde Arktis schicken, damit er weiterhin in Ruhe Feuerwerk kucken kann. Dahin, wo der Pfeffer wächst, kann man nix mehr schicken, denn der wächst bald bei uns. Und zum Mars geht auch nix, denn der, erinnert sei an einen uralten Spruch der Umweltpolitik, bringt verbrauchte Energie sofort wieder zurück. Also dann in die Arktis.

Die ganze Bundesrepublik, alle Parteien, alle öffentlichen Institutionen sprechen von der Dringlichkeit des Klimaschutzes. Alle? Wirklich alle? Nein! Ein von unbeugsamen Klimawandelleugnern bevölkertes Dorf im äußersten Nordosten der Republik hört nicht auf, dem Klimaschutz Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die das Dorf umgebenden Institutionen, die sich für einen Stop des Klimawandels einsetzen...

Dazu vielleicht:
Probleme macht nicht nur das, was wieder auf dem Boden landet, sondern auch das, was in der Luft bleibt: Wenn das Schwarzpulver in der Rakete verbrennt, entstehen Kohlendioxid, Schwefeldioxid sowie Ruß, der als Feinstaub in der Luft bleibt.

650 kg explosiven Materials werden in CO2, Schwefeldioxid und Feinstaub (und was in dem Mix noch alles drin sein mag, Sulfate z. B.) umgewandelt. Dabei ist es dann egal, ob es sich um rassistisches "Gelumpe" oder gute deutsche Wertarbeit handelt.

Um im Bild zu bleiben: Haben unsere Greifswalder Politiker_innen und die Veranstaltenden des Fischerfestes den Knall noch immer nicht gehört?




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