Freitag, 12. April 2019

Es geht, wenn man nicht immer sagt, dass man nicht zuständig sei...

Vorbild ist das niederländische Houten. In der Vorstadt von Utrecht wird fast jeder zweite Weg mit dem Rad zurückgelegt. Aber auch Bocholt im Münsterland tut was. Im aktuellen Ranking hat die 70.000-Einwohner-Stadt zum sechsten Mal in Folge einen Spitzenplatz erreicht - mit attraktiven Radwegen in Grünzügen, Radschnellwegen und einem Radwegenetz fast ohne Lücken. Mit dem Rad ist man in Bocholt schneller und angenehmer unterwegs, schon weil es in der City keine kostenlosen Auto-Parkplätze mehr gibt.
Denn das muss allen klar sein: Der Platz für attraktive Fahrradstecken fällt nicht vom Himmel, sondern muss dem motorisierten Verkehr abgeknapst werden. Mit der Strategie "Allen wohl und keinem weh" kommt man keinen Zentimeter weiter
heißt es in einem Kommentar der Tagesthemen.

Der Bürgermeister der Stadt Bocholt, die näher an den Niederlanden liegt (also im äußersten Nordwesten) als wir an Polen, heißt Peter Nebelo und ist von der SPD.

Vielleicht sollte unser OB mal nicht nur nach Bengtsi in China oder Pomerode in Brasilien oder Newport News in den USA die Fühler ausstrecken, sondern nach Bocholt an der holländischen Grenze. Ist auch schon ziemlich weit weg!


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