Dienstag, 22. Januar 2019

Mischmasch

Wenn das mal nicht nach hinten losgeht! Die Linke im Schweriner Landtag verwechselt die DDR mit Ostdeutschland. Natürlich gibt es Bezüge zwischen dem einen und dem anderen (vor allem historische), aber Ostdeutsche als DDR-Bürger_innen zu definieren ist, 30 Jahre nach dem Mauerfall, nicht gerade geschickt, vor allem den vielen Einwohnenden der ostdeutschen Bundesländer gegenüber, die gar nicht die Chance hatten, richtige Ossis, sprich: in der DDR geboren worden zu sein!
Wenn es nach den Linken in MV geht, gelten Menschen nur als Ostdeutsche, wenn sie in der DDR geboren wurden.
Vielleicht sollte man erst einmal nachdenken, bevor man so etwas in seine Politik einfließen lässt... Das Verhätscheln der gefühlt Benachteiligten kann echte Benachteiligung der nach 1975 Geborenen erzeugen!

Dass ich ganz unangenehme Erinnerungen an dergleichen Diskussionen, in diesem Falle über "Zugezogene" (bis hin zum Angeprangert-, Ausgebuht- und Ausgepfiffenwerden auf dem Greifswalder Markt) habe, erwähne ich hier nur nebenbei...


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