Dienstag, 14. August 2018

Auch Greifswald tut nichts gegen die "verheerende Wirkung von Glyphosat auf die Artenvielfalt"

Der windelweiche Beschluss der Greifswalder Bürgerschaft, dessen Konsequenz lautet, dass Glyphosat da nicht mehr eingesetzt wird, wo es sowieso nicht eingesetzt wird, und da weiterhin und bis zum St. Nimmerleinstag eingesetzt wird, wo es eingesetzt wird, bedeutet, dass die Stadt unter einem "grünen" OB hinter alles zurückfällt, was Standard ist oder sein sollte.

In der heutigen gedruckten OZ (leider nicht online) konnte man einen klugen Kommentar von Marina Kormbaki (in der Diktion mancher fb-Dumpfbacken: eine "bezahlte Schreiberliene") zum Thema lesen, den ich dem "grünen" Stadtoberhaupt zur intensiven Lektüre empfehle:


Der Verdacht, dass Glyphosat Krebs erregt, sollte eigentlich allein schon für ein Verwendungs-Verbot auf stadteigenen Flächen ausreichen. Viel entscheidender aber als das human-egoistische Argument der Krankheitserregung ist die unbestrittene, weil gewollte, fast alle Arten zerstörende Wirkung des Breitband-Pestizids. Monsanto verdient sein Geld gerade mit der Koppelung von (fast) allem vernichtendem Gift mit gentechnisch manipuliertem Saatgut, das gegen das Gift immun ist.

Das ist das eigentliche Problem.

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