Mittwoch, 6. Juni 2018

Gestern im Kulturausschuss

Die gestrige Sitzung des Kulturausschusses zeichnete sich durch Kürze und straffe Leitung aus. Beim nächsten Mal wird Herr Rocke wieder vorne sitzen, und wir treffen uns aller Voraussicht nach im "Haus der Kulturen", der ehemaligen Videothek nahe dem TVZ.

Nachdem die Beauftragte für Internationales, Katharina Freitag, Elternzeitvertretung für Anett Dahms, die Ergebnisse der Fahrt nach Benxi dargestellt, dass es nämlich einen Kontakt zu einem chinesischen Gymnasium gegeben habe und der dortige Oberbürgermeister zum Gegenbesuch komme, und Frau Mirasch, Leiterin der Stadtbibliothek, das Programm der Fallada-Tage zu dessen 125. Geburtstag vorgestellt hatte, wurde mitgeteilt, dass die Ansiedlung von Hausbooten auf dem Ryck noch geprüft werde - wie lange, wusste niemand.
Nach diesen Präluminarien ging es zu den Abstimmungen: Es soll, in Zusammenarbeit mit WITENO, einen "Europa-Lotsen" geben, der Vereinen etc. bei Anträgen um europäisches Geld unterstützen soll. Er werde aber nich "proaktiv" sein, d. h., man muss schon hingehen, wenn man erfahren will, ob man beraten werden kann.
Otto Wobbe wird zunächst nicht Namensgeber einer Straße in Greifswald; vermutlich hing die Arndt-Debatte noch zu sehr nach. Das Stadtarchiv wird ein paar Informationen zu Wobbes Leben und Treiben, vor allem aber zu seinem Ableben am 8. Mai 1945 zusammenstellen, ehe der Vorschlag erneut zur Beschlussfassung vorgegeben wird.
St. Spiritus darf eine Spendenbox aufstellen, und die unendliche Geschichte der Eldenaer Badeanstalt rastet kurzfristig, bis sie auch aus diesem Hafen wieder aufgescheucht wird.
Eine Tischvorlage der Grünen, im Kern eine Aufforderung an die Landesregierung, die Arbeiten zu Nord Stream 2 ruhen zu lassen, bis alles um das am Strand angespülte Schmierfett geklärt sei und neue Schmierverfahren eingeführt seien, wurde mehrheitlich nicht der Bürgerschaft zum Beschluss empfohlen, da der Verdacht bestand, dass der Antrag eigentlich zum Ziel habe, Nord Stream 2 überhaupt zu stoppen.
Danach gab es noch einen nichtöffentlichen Teil, der inhaltlich so viel brachte wie die Informationen, die der OB auf der letzten Bürgerschaft gegeben hatte, und die Ausicht auf die Lösung eines Greifswalder Problems. Die Initiative "Nette Toilette" war ja im Sande verlaufen.



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