Freitag, 9. März 2018

Erdogan lässt grüßen +update+

Schade, dass eine so konservative Partei wie die CDU ihrer Heimatsprache nicht mächtig ist. Eigentlich sollte sie sich, peinlich berührt, erst einmal zurückziehen und in Urlaub fahren, bis Gras über die Sache gewachsen ist.

Es gibt einen Sturm im Wasserglas, weil ich (Ulrich Rose) im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur gesagt habe, dass es gleich wahrscheinlich ist, dass ich der Benennung eines Kriegsschiffes mit dem Namen der Stadt, in der ich wohne zustimme, wie, dass auf der nächsten Charge der Heckler & Koch-Sturmgewehre, die Kinder in Syrien und Schüler_innen in Parkland, USA, niedermähen, "CDU Greifswald" draufsteht. Beides ist gleich (un)wahrscheinlich.


Da aber weder Herr Künzel (CDU) noch der Vorsitzende des Ausschusses Rocke (KfV) offenbar der deutschen Sprache mächtig sind, sprechen sie bzw. spricht der Vorsitzende der Jungen Union Greifswalds von unterstellter "Kriegstreiberei" und fordert Genugtuung.


Herr Künzel sollte lieber Deutschklurse an der VHS belegen und Herr Rocke bei Wikipedia nachschlagen, was Zynismus ist.

Ob es Satire ist, überlasse ich Herrn Böhmermann zur Entscheidung. Die Greifswalder Erdogans haben ja schon gesprochen.

Frau Meerkatz zitiert mich mit der Äußerung, dass ich Greifswald verlassen würde, wenn ein Kriegsschiff nach der Stadt, in der ich wohne, arbeite und mich einsetze, benannt wird. Das ist nicht so; so schnell werden mich die kleinen Erdogans nicht los. Da war wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens...

Update:

Der ganze Artikel jetzt online hier.


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