Dienstag, 6. Februar 2018

Damit es nicht untergeht: Wieviele Jäger, also Befangene, gibt es unter den GroKo-Unterhändler_innen?

Die heutige OZ schreibt:
Sogar über den Wolf diskutieren Angela Merkel, Horst Seehofer, Martin Schulz und die anderen Chef-Unterhändler ziemlich lange hinter verschlossenen Türen. Der Wolf könnte bei einer Großen Koalition nun einer der Verlierer sein – es soll mehr Möglichkeiten zum Abschuss geben.
Ebenfalls in der heutigen OZ finden wir den Vorschlag eines Greifswalder Tierarztes und Jägers zur Endlösung der "Wildschweinplage", eine Wildschwein-Mattanza (ital.: Gemetzel):
Um Greifswalds Wildschweinproblem in den Griff zu bekommen, schlägt der Greifswalder Tierarzt Gustav Seils sogenannte Saufänge als Jagdmethode vor. Dabei handelt es sich um zehn mal zehn Meter große Metallkäfige. In ihnen wird Mais als Lockmittel platziert. Sobald Sauen, Bachen und Frischlinge im Käfig sind, fällt das Gitter zu. [...] Mit Saufängen im Stadtgebiet zu jagen, hält Froitzheim nicht für vertretbar. „Wir dürfen das nicht romantisch verklären“, sagt Froitzheim. Ein Jäger müsse die Tiere binnen weniger Sekunden erschießen. Sobald der erste Schuss gefallen sei, das erste Tier in dem Käfig tot oder verletzt zusammensacke, breche eine Panik unter den Tieren aus. Froitzheim weiß, dass die Methode unter den Jägern im Landkreis äußerst umstritten ist. Einige haben positive Erfahrungen gemacht. Andere lehnen sie strikt ab.
Petri Heil! Die Heger und Pfleger zeigen sich mal wieder von ihre besten Seite.

Der Gruß geht natürlich auch an Frau Schlupp. Sie wird die Biber (außerdem die Kormorane, die Otter und die Kegelrobben) noch irgendwie in die Beschlüsse hineinmogeln. Wie wäre es, wenn man alle missliebigen Tiere, Tiere also, die nicht in den Streichelzoo in den Credner-Anlagen passen, zusammentriebe, in Güterzüge verfrachtete und einer finalen Behandlung irgendwo JWD zuführte?

Geholfen wären damit:
1. den Fischern (Kormorane und Kegelrobben),
2. den Autofahrenden (Otter),
3. den Wald- und Wiesenbesitzenden (Biber) und
4. den kleinen Kindern, die einsam durch den Wald irren, und den Schäfern (Wölfe).

Teilen wir auf Greifswalder Flächen dann zusätzlich auch noch weiterhin Glyphosat aus, werden wir die Artenvielfalt schon in den Griff kriegen. Und wenn wir dann nur noch Nützliches übrig haben werden, werden wir damit den Tod eben dieser "Nützlinge" bewirken, da auch diese nur in einer intakten Umwelt leben können. Und schließlich sind wir selbst dran - auch wir Menschen können nicht ohne Vielfalt des Lebens.

Zwei Dinge trösten dabei: Konservative werden ihre Stimmen bekommen haben, um wiedergewählt zu werden, und: Der Natur ist der Mensch herzlich egal. Auch wenn er sich selber ausgerottet hat, wird es sie weiter geben!

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