Dienstag, 23. Januar 2018

Hubertus Buchstein erhält akademische Ehren

Im akademischen Jahr 2018/19 wird der Professor für politische Theorie und Ideengeschichte in den USA lehren. Er ist dann Theodor-Heuss-Professor an der New School for Social Research in New York. Das sei eine herausragende Auszeichnung, betont Rektorin Prof. Johanna Weber
schreibt die OZ.
Aktuell hat Hubertus Buchstein ein Forschungssemester. Er ist Fellow am Forscherkolleg „Postwachstumsgesellschaften“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Friedrich-Schiller Universität Jena. [...] Buchstein kennt die New Yorker New School for Social Research bereits durch mehrere Gastdozenturen. [...] Theodor Heuss
(1884 bis 1963) war als Mitglied der FDP 1949 bis 1959 erster Präsident der Bundesrepublik. Die nach ihm benannte New Yorker Professur wurde 1962 mit Geldern der BRD eingerichtet. Deutschland anerkannte damit die Verdienste der 1919 gegründeten New School nach 1933. Sie hatte durch die Nationalsozialisten ins Exil gezwungene Wissenschaftler aufgenommen. Die Theodor-Heuss-Professur wird mit prominenten Geisteswissenschaftlern des deutschsprachigen Raums besetzt
heißt es weiter.

Und dann kann der Hochleistungsjournalist eob nicht anders und trollt mit seinen Off-topics:
Hubertus Buchstein gehört zu den prominentsten Gegnern Ernst Moritz Arndts im Streit um das Patronat der Greifswalder Hochschule. [...] Im Sommer letzten Jahres hatte er gemeinsam mit fünf Studenten den Antrag zur Trennung von Ernst Moritz Arndt im Senat beantragt. Buchstein ist auch einer der Autoren der Schrift „Für die Universität Greifswald“, in der Wissenschaftler für die Ablegung des Namens argumentieren.
Tja, welcher Troll kann schon aus seinem Fell. Die Dokumente zur Namensdebatte, unter anderem auch die von dem Hochleistungsjournalisten erwähnte Stellungnahme von Wissenschaftlern zu Arndts Namenspatronat für die Universität Greifswald sind hier und hier zu finden. Könnte der Troll ja auch noch mal vermerken...

Kommentare:

  1. ... *hachja* und seitens einer Kollegin des eob wird der Leserbrief des ExOB zu prominenterem Plätzchen im Tagesblättchen gehievt. Was wäre ein Tag ohne Stimmungsmache - irgendwie müssen die Gräben, die natürlich niemalsnienicht ein EMAbefürworter gegraben hat, ja breiter werden.

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  2. BTW hätte sich eob die Arbeit auch sparen können, da alleine der Name des Professors bei der OberTrollin schon zu aggressiver Schnappatmung führt.

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