Samstag, 13. Januar 2018

Eine Menschengasse (nicht nur) für den Namenspatron der Uni Greifswald

Die Menschengasse sollte nach Vorstellung der BI "Ernst Moritz Arndt bleibt" im Schuhhagen und in der Langen Straße von der Europakreuzung bis zum Kronprinz bzw. Amtsgericht reichen. Daraus wurde dann nichts, es reichte gerade mal für ein Gässchen vom Markt bis ca. zur Universitätsbuchhandlung. Nach seriösen Schätzungen nahmen an der Menschengasse höchstens 400 DemonstantInnen teil, bei der anschließenden Kundgebung auf dem Markt nochmal deutlich weniger (ca. 200, siehe Bild unten von 14:41 Uhr), auch wenn die Ostsee-Zeitung unter Berufung auf die Polizei von rund 600 TeilnehmerInnen schreibt (Link zur OZ).


Die Menschengasse wurde aber nicht nur von einem Ernst Moritz Arndt-Darsteller genutzt, sondern auch von einem stadtbekannten ehemaligen NPD-Kreisvorsitzenden, der heute für ein strömungsübergreifendes, bundesweites Unterstützungsnetzwerk für Neonazis, den Verein "Deutschland muss leben e.V." einsteht. Ohne Behinderung seitens der BI, die mit genügend Ordnern zur Stelle war, konnte Maik S. mit einem Kumpel durch die Menschengasse schreiten. Auch das Logo des Vereins auf der Jacke schien die BI nicht zu stören.


Nach den antisemitischen Ausfällen auf der fb-Seite der BI (Link zum webmoritz, PM des Bündnisses Greifswald für alle) ein weiterer Beleg für die fehlende Abgrenzung der BI nach rechtsaußen.

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