Freitag, 1. Dezember 2017

Wacht auf!

Hallo
liebe Freund_innen von intelligenten Puppen im Kinderzimmer,
liebe Freunde von SUVs mit allen möglichen App-gesteuerten Assistenz-Systemen,
liebe Nutzer_innen von Smartphones, Tablets, Computern,
liebe Freund_innen von GPS-gesteuerten Fahrrad-Navis und digitalen Lauftagebüchern,
liebe Freund_innen von SmartCities und SmartHomes,
liebe Freund_innen von App-gesteuerten Großbildbildschirmen,
liebe Freund_innen von App-überwachten Kochtöpfen,
liebe Freundinnen und Freunde,

BIG BROTHER IS WATCHING YOU!


Wie die heutigen Zeitungen berichten, entwickelt sich der Bundesinnenminister zum Bundestrojaner:

Deutsche Sicherheitsbehörden sollen Autos, Computer und Smart-TVs gezielt überwachen können. Zur Innenministerkonferenz in der kommenden Woche in Leipzig geht der Bund in die Offensive. Der geschäftsführende Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will die Industrie verpflichten, deutschen Sicherheitsbehörden digitale Einfallstore für das Ausspionieren von privaten Autos, Computern und Smart-TVs zu öffnen. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Bundes zur Innenministerkonferenz in der kommenden Woche in Leipzig hervor, aus der das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) zitiert.
Hintergrund sind Probleme bei der „verdeckten Überwindung von Sicherheitssystemen“. Aus Kreisen des Bundesinnenministeriums hieß es, Ermittlern und Geheimdiensten falle es zunehmend schwer, Abhörwanzen einzubauen und zu verstecken. [...] Demnach wären Lauschangriffe künftig überall dort möglich, wo Geräte mit dem Internet verbunden sind. Die Industrie soll dem Staat exklusive Zugriffsrechte einräumen, etwa bei privaten Tablets und Computern, Smart-TVs oder digitalisierten Küchengeräten. Voraussetzung für sämtliche Maßnahmen des erweiterten Lauschangriffes bliebe allerdings ein richterlicher Beschluss.

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