Sonntag, 10. Dezember 2017

Nieten in Nadelstreifen: verzockt!

Nicht nur haben die millionenschweren Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder der Deutschen Bank ihren guten Ruf (wenn es den jemals gegeben hat) durch kriminelle und geldgierige Transaktionen verzockt,

nicht nur haben SÄMTLICHE deutsche Autokonzerne durch Betrug ihre Verkaufszahlen erhöht und alle Autofahrenden hinters Licht geführt sowie die Umwelt hemmungslos geschädigt,

nicht nur sind deutsche hochbezahlte "Fachleute" nicht in der Lage, größere Projekte (BER, Stuttgart 21, Elbphilharmonie, Greifswalder Technisches Rathaus) termingerecht und im Kostenrahmen zu bauen,

nein,

die deutschen Nieten in Nadelstreifen sind nicht nur unfähig und geldgierig, sie sind darüber hinaus auch noch bestechlich und kriminell:
Bei der Generalüberholung der "San Juan" sollen deutsche Unternehmen Schmiergeld bezahlt haben - und nach Informationen des Bayerischen Rundfunks wurde nicht ausreichend dokumentiert, welche Arbeiten diese Firmen genau ausgeführt haben.
War es nicht so, dass die unverschämten Einkommen der Nieten in Nadelstreifen dadurch begründet werden, dass sie eine so hohe Verantwortung tragen und systemrelevange Aufgeben haben? Ohne die millionenschweren Nieten in Nadelstreifen, so die gängige Argumentation, würde die deutsche Wirtschaft zusammenbrechen.

Mittlerweile habe ich das mit der Verantwortung so verstanden, dass die Nieten in Nadelstreifen mit vollem Bezug ihrer zugeschanzten Millionen in eine Art Ruhezeit gehen, wenn sich die Börsenkurse nach unten bewegen. Ansonsten habe ich noch an keiner Stelle eine Niete in Nadelstreifen gesehen, die auch nur ein Fitzelchen der hoch bezahlten Verantwortung übernommen hätte.

Einer ALDI-Kassiererin wird gekündigt, wenn sie Mist baut. Nieten in Nadelstereifen wechseln nur den Vorstand - bei meist steigenden Bezügen...




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