Dienstag, 8. August 2017

Verschlimmbesserung

Wir wiesen darauf hin, dass weder die Katze das Mausen noch Wulff das Wulffen läßt. Nun hat er (Wulff) sich verteidigt - aber die Sache nicht besser gemacht.
Der Alt-Bundespräsident selbst weist nun alle Vorwürfe zurück: Das Modeunternehmen Yargici sei lediglich ein Mandant der Anwaltskanzlei Wulff und Kollegen in Hamburg. „Herr Wulff ist nicht Angestellter des Unternehmens Yargici, sondern deren Anwalt“, sagte ein Vertreter der Wulff-Kanzlei dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Wulff sei weder bei dem Unternehmen angestellt, noch unterliege er einer Weisungsbefugnis. Im Rahmen der anwaltlichen Vertretung habe Wulff die Prokura überschrieben bekommen, Verträge zu unterzeichnen, falls einer der Geschäftsführer nicht verfügbar sei.
Okay, also nicht Geschäftsfürer, sondern nur Anwalt. (Anstellung oder Weisungsbefugnis sind in diesem Zusammenhang kein Thema und sollen nur vom Kohlemachen ablenken.) Dies darf er natürlich nicht kostenfrei machen, sondern nimmt seine Gebühren dafür. Zusätzlich zu seinem "Ehren"-Sold. Erstens. Zweitens: Es scheint sich nur um die Spitze des Eisbergs zu handeln - wie viele (lukrative) Mandate hat der "Altbundespräsident" denn im Rahmen seiner Kanzleitätigkeit noch so? (Außer jetzt mit Prokura hin und wieder für eine Firma unterschreiben, wenn die Geschäftsführer nicht greifbar sind.)

Vermutlich gibt es noch die eine oder andere "anwaltliche Vertretung" mehr, die den "Ehren"-Sold ein wenig aufstockt, bis er zu Wulffs Überleben ausreicht.


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