Mittwoch, 5. Juli 2017

Deutschland wird gerechter!

Auch dafür brauchen wir Martin Schulz nicht. Einer Meldung der Tagesschau zufolge kriegen die Nieten in Nadelstreifen, die in unglaublicher Gier Millarden verzocken, Millionen für sich privat einstreichen und Autosoftware fälschen endlich mal einen drüber:
Damit wuchsen die Vorstandsgehälter das zweite Jahr in Folge langsamer als die Bruttolöhne, die um 2,5 Prozent zulegten.
Und das nicht, weil es irgendwelche Gesetze vorschrieben (die Einkünfte der SAP-Niete Bill McDermott liegen immernoch 4 Millionen über der vorgesehenen Zehn-Millionen-Grenze), nein: aus Vernunft und Einsicht der Aufsichtsräte!

Damit verdienen die Zocker an den Konzernspitzen nur noch 50 Mal so viel wie durchschnittlich der arbeitende Mensch in den jeweiligen Firmen. Nicht mehr 54 Mal so viel. Wenn das kein Fortschritt ist! Zetsche geht auch nur mit irgendwas um die 20 Millionen in Rente, Müller (VW) mit angemessenen 40 Millionen.

Möchte noch irgendjemand was von Einkommensschere sagen oder fragen, auf wessen Rücken Deutschland Exportweltmeister ist?


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