Donnerstag, 22. Juni 2017

Vielleicht sollte man doch mal über ein überarbeitetes Verkehrskonzept nachdenken

Am 6. 1. 2017 stellten wir folgenden Bürgerschaftsantrag:




In der Begründung zum Antrag heißt es:




Weder OTV Innenstadt noch Bauausschuss noch Bürgerschaft sahen dazu eine Notwendigkeit:

In der Beantwortung (13. 2. 2017) einer Kleinen Anfrage hieß es:

Dabei stand schon im November letzten Jahres in der OZ:
Die derzeit an der Siemensallee in Greifswald ansässige Firma Adtran will auf das Gelände hinter den KAW-Hallen ziehen. Darüber informierte Investor Jürgen Sallier, der die zugehörigen Grundstücke an der Pfarrer-Wachsmann-Straße erworben hat. [...] Gegenwärtig arbeiten bei Adtran Greifswald 192 Mitarbeiter. Über 200 sollen es am neuen Standort nahe dem Bahnhof werden. Sallier-Immobilien plant ein dreigeschossiges Gebäude mit 10000 Quadratmeter Nutzfläche. Die vorgeschlagene Fassade des Gebäudes (siehe Bild) sei schon in den USA vorgestellt worden. „Für Adtran werden 70 Prozent der Fläche benötigt“, sagte Richter. Auf den verbleibenden 30 Prozent könnten Wohnungen gebaut werden.
Wird es da nicht doch langsam einmal Zeit, ein zumindest überarbeitetes Verkehrskonzept vorzulegen?

Die Bewohner_innen der Fleischervorstadt können sich freuen: 200 Mitarbeitende - morgens hin, abends zurück - werden, bisherigen Planungen nach, an ihrem Küchenfenster vorbeifahren, außerdem noch der Besucher- und der Lieferferkehr sowie der Verkehr, der durch die 30 Prozent Wohnungen erzeugt wird, für die neben Adtrans noch Platz ist.
Investor Jürgen Sallier will nach der Fertigstellung des Einkaufszentrums „Gleis vier“ (KAW-Hallen) ein unmittelbar angrenzendes Gelände an der Pfarrer-Wachsmann-Straße erschließen. Er hat das 1,8 Hektar große Flurstück (so groß wie etwa zweieinhalb Fußballfelder) von der Deutschen Bahn erworben.[...] Das größte Problem ist der zu erwartende Verkehr. Das Gelände des B-Plans 113 grenzt an die Burgstraße, die wie weitere Teile der Fleischervorstadt stark belastet werden könnte. „Wir werden darauf dringen, dass die Zufahrt und Abfahrt auch über die Bahnhofstraße erfolgen“, sagte Erik Wilde vom Stadtbauamt auf der Sitzung des Ortsrats der Innenstadt. Gemeint ist damit eine Fahrt über das Gelände von Gleis vier. „Die Verkehrsplaner müssen noch prüfen, wie viel zusätzlichen Verkehr dieser Knotenpunkt noch verträgt.“
Warum immer erst das Kind in den Brunnen fallen lassen, ehe man einen Plan für eine Rettungsleitstelle entwickelt?



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