Freitag, 23. Juni 2017

Keine Beratenden

Jeannette von Busse hat entweder schlechte oder gar keine sie beratenden Menschen im Umfeld. Vor ihrer Wahl wollte ja selbst die Greifswalder CDU nicht für sie eintreten, und jetzt warnt sie sie nicht einmal vor den zahlreichen Fettnäpfchen, die für eine Lokalpolitikerin aus dem Usedomer Hinterland in Greifswald bereitstehen.

Sozialneid zu wecken, Neiddebatten zu initiieren oder zu unterstützen und Geförderte gegeneinander auszuspielen hat sich bisher immer für alle Seiten negativ ausgewirkt.

Ein logisches Problem ist es nach wie vor, nicht erst seit meiner Schulzeit, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, nur weil beide Öbster auf Bäumen wachsen.

Dass Jürgen Teichmann Innenstadt-Lobbyist ist, wird ihm niemand verübeln. Dafür sind Interessenvereinigungen wie z. B. Vereine da, dass sie ihre Interessen publik und wichtig machen.

Aber dass eine Senatorin darauf einsteigt und Schönwalde II mit all seinen Problemen und Vorteilen mit der Innenstadt mit all ihren Problemen und Vorteilen gleichsetzt, zeugt von politischer Instinktlosigkeit. Schönwalde II steht aus sozialpolitischen Gründen eine finanzielle Förderung zu, auf die die Innenstadt berechtigterweise keinen Zugriff hat. Soll der Leerstand in der Innenstadt mit ebenfalls 80000 Euro Förderung beseitigt werden, um "Gerechtigkeit" herzustellen?
Während der Sitzung des Arbeitskreises Revitalisierung der Innenstadt signalisierte Bausenatorin Jeannette von Busse (CDU) spontan Unterstützung für Jürgen Teichmann. „Es geht beim Antrag der Linken darum, dass wir uns als Stadt bereit erklären, den Betrag aus dem städtischen Haushalt zu bezahlen“, sagt von Busse. Sie sieht es als gerechtfertigt an, dass in diesem Zusammenhang darüber nachgedacht wird, welche Anforderungen und Bedürfnisse es in anderen Stadtteilen gibt. „Das verstehe ich und unterstütze die Forderung“, sagt von Busse.


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