Montag, 10. April 2017

Manchmal zeigt Einsatz auch ein wenig Erfolg - in der Sache

Sehr geehrter Nutzer/sehr geehrte Nutzerin des Online-Portals „Klarschiff“,

vielen Dank für Ihre Zuarbeit und Ihr Interesse. Da eine ausführliche Beantwortung in dieser Form über das Online-Portal „Klarschiff“ technisch nicht möglich ist, erhalten Sie die umfassenden Informationen in Form dieser E-Mail.
Ihr Anliegen haben wir gemeinsam mit den zuständigen Behörden und Fachämtern erörtert und möchten Ihnen im Ergebnis folgende Informationen zur Kenntnis geben:

Die Fällung der Alleebäume erfolgte auf Antrag der Universitäts- und Hansestadt Greifswald unter Beteiligung der anerkannten Naturschutzverbände. Im Zuge des Verfahrens wurden Gutachten von Baumsachverständigen eingereicht. Der Ausgleich wird durch die Anpflanzung von 6 Stieleichen an der Wolgaster Straße erbracht. Die verbleibenden Bäume wurden nach einem aktuell erbrachten Baumgutachten als standsicher beurteilt und werden erhalten.
Der Bauherr wurde durch das Tiefbau- und Grünflächenamt mehrfach mündlich und schriftlich aufgefordert, Missstände bezüglich des Baumschutzes zu beseitigen und ist dieser Aufforderung im Wesentlichen bereits nachgekommen. Der Stammschutz wurde überall nachgerüstet und der Bauzaun wurde versetzt, so dass die Überfahrung der Wurzelbereiche durch Baufahrzeuge nun ausbleibt. Weiterhin finden durch die Verkehrskontrolleure und die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes verstärkt Kontrollen statt.
Nach Abstimmungen zwischen der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, der Unteren Naturschutzbehörde und dem Ingenieurbüro sollen Wurzelbrücken (System „Arbor Grid“ von Greenleaf) in der gesamten Gehwegbreite, lückenlos entlang der Baumreihe, verbaut werden. Die Wurzelbrücken sind inzwischen bestellt und werden voraussichtlich Anfang April 2017 eingebaut. Aufgrabungen im Wurzelbereich der Bäume können so größtenteils vermieden werden. Zum Schutz der Wurzeln der Linden wird das bestehende Betonpflaster des Gehwegs vorerst an Ort und Stelle belassen und erst kurz vor Einbau der Wurzelbrücken aufgenommen. Das Tiefbau- und Grünflächenamt hat den Bauherren bereits mittels schriftlicher Auflage angewiesen, die Beräumung der Gehwegplatten in ausschließlicher Handarbeit durchzuführen. Auch die Untere Naturschutzbehörde hat dem Bauherren diesbezüglich umfangreiche Auflagen erteilt. Der Bauherr wurde sowohl durch die Universitäts- und Hansestadt Greifswald als auch die Untere Naturschutzbehörde schriftlich aufgefordert, sämtliche Arbeiten den Gehweg betreffend durch die Umweltbaubegleitung überwachen und protokollieren zu lassen. Dem Tiefbau- und Grünflächenamt ist sehr daran gelegen, die Linden zu erhalten und die notwendigen Baumaßnahmen so eingriffsminimierend wie möglich zu gestalten. Das Tiefbau- und Grünflächenamt führt regelmäßig vor-Ort-Kontrollen durch und befindet sich in enger Abstimmung mit der Bauleitung.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag


Angela Möller
Sachbearbeiterin Anliegenmanagement

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Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Der Oberbürgermeister

Rechtsamt
Abteilung Ordnungsangelegenheiten/Anliegenmanagement


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