Mittwoch, 5. April 2017

Kurzsichtig

Die OZ berichtet heute darüber, dass die Mitglieder der Bürgerschaft zu großen Teilen der Ansicht von Kruse (CDU) sind, dass man Investoren auf keinen Fall verschrecken darf. (Dass sich damit der größte Teil der Bürgerschaft, vermutlich wissentlich, an die Alternativen Fakten einer von Kruse in die Welt gesetzten Fake News hält, kann man hier nachlesen.)

Folgerichtig handelte die Bürgerschaft wenig vorausschauend, als sie das Verkehrskonzept für die Bahnhofstraße in Höhe des EKZ nicht auf den neuesten Stand bringen wollte; das ursprüngliche, das, wie schon die Vermessung des Geländes, offensichtlich auf falschen Zahlen beruht (am Bild unten kann man sehen, dass, nur als offensichtliches Beispiel genannt, ein Gebäude, der "Anbau", bei der ursprünglichen Vermessung (links) schlicht und einfach "vergessen" wurde), gab grünes Licht: Es gebe mehr Verkehrsaufkommen, aber dafür könnten die Greifswalder_innen eben auch schöner einkaufen. Aufgrund der korrekten Zahlen kann an vermuten, dass das Verhältnis von "schöner Konsumieren" und "sich ärgernd im Stau Stehen" kippen wird.


Wir werden sehen, wie der Verkehr auf der Bahnhofstraße insbesondere zu Stoßzeiten kollabieren wird - Dank dem vorausschauenden Agieren der Bürgerschaftsmitglieder.

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