Donnerstag, 30. März 2017

Ende der Fahnenstange

Das berrühmte Ende der Fahnenstange ist auf allen Seiten erreicht. Die Mitglieder des Ensembles sollen endlich gerecht, oder doch zumindest nach dem Flächentarif bezahlt werden. Schluss mit Haustarifverträgen!

Die Gesellschafter, sofern sie kommunal sind, haben ihr Ende der Fahnenstange erreicht. Im Greifswalder Haushalt ist nicht mehr Geld vorgesehen.

Das Ende der Geduldsfahnenstange in Schwerin dürfte schon lange erreicht sein. Schwerin ist nicht bereit, die Theater auskömmlich zu finanzieren. Zumindest nicht, solange die Gesellschafter nicht so brav sind, über jedes vom Kultusministerium gehaltene Stöckchen zu springen - bis hin zum großen Feuerreifen Theater"reform" bzw. -zerstörung.

Und da die Theater nicht auskömmlich finanziert sind, gibt es jetzt mal wieder Stress...
Die Verhandlungen über einen neuen Haustarif  am Theater Vorpommerns sind trotz eines verbesserten Arbeitgeberangebots gestern Abend zunächst ohne Ergebnis zu Ende gegangen. [...] Die Gewerkschaften bezeichneten das vorgelegte Angebot als „sehr, sehr schwierig“. [...] Deshalb müsse er zunächst in den Gremien beraten werden.Kommt es zu keiner Einigung, droht dem Theater ab 1. April die Insolvenz. „Das wäre eine absolute Katastrophe“, sagte der Stralsunder Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU).[Löschner:] „Das Angebot zeigt, dass es dem Land mit der Unterstützung des Theaters im Osten des Landes ernst ist.“ Der Ball liege jetzt bei den Gewerkschaften. Ziel einer Theater-Fusion von Neubrandenburg, Neustrelitz, Greifswald, Stralsund und Putbus mit Landesbeteiligung ist es, dass die Theater über engere Kooperationen einen Teil ihrer Stellen abbauen, jedoch die künftigen Theaterbeschäftigten wieder nach Flächentarif bezahlt werden.

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