Donnerstag, 2. Februar 2017

Angekommen

Manche Frauen schaffen es, durch die Gläserne Decke zu stoßen. Im gegenwärtigen Nieten-in-Nadelstreifen-Großverdiener-System werden sie dann, zur Freude aller entsprechenden Beauftragten, gleichbehandelt:

VW-Managerin kassiert 12 Millionen

Hohmann-Dennhardt ging nach einem Jahr
Hannover. So ein dickes Geldpaket wünschen sich viele Arbeitnehmer in Deutschland, wenn sie ihre Firma verlassen. Christine Hohmann- Dennhardt (66) war nur etwas mehr als ein Jahr im VW-Vorstand, zuständig für Integrität und Recht – seit Dienstag steht sie offiziell nicht mehr in Diensten des Autobauers. Ihren Abschied bekommt sie nach Medieninformationen mit mehr als 12 Millionen Euro versüßt. 
Damit stellt sie sich in eine Reihe mit übelsten Finanz-Jongleuren und -Abzockern, z. B. mit dem Chef der Deutschen Börse, Carsten Kengeter:
Laut Geschäftsbericht kaufte Kengeter im Dezember 2015 aus eigenen Mitteln Aktien für 4,5 Millionen Euro
12 Millionen Euro für Nicht-Arbeiten? Mal eben mit 4,5 Millionen "aus eigenen Mitteln" Aktien gekauft? Das System hat sich seit 2008/09 offenbar in keiner Weise geändert.

Keine Kommentare:

Kommentar posten