Dienstag, 29. November 2016

Positive Entwicklungen

Ich finde es gut, dass dieser milliardenschwere, dopingverseuchte Pseudo-Amateursport, genannt olympische Spiele, im Nirwana der sich selbst befriedigenden Finanzblase verschwindet samt seinem diplomatenpasstragenden Chef (ohne dessen Aktivitäten die Senderechte nicht so teuer geworden wären. Danke, Herr Bach!).

Aber das kann nur der erste Schritt sein. Ehre, wem Ehre gebührt, und: Gleich und Gleich gesellt sich gern - jetzt müsste auch noch die ebenso milliardenschwere Fußball-Bundesliga und dieses internationale Millionenverschiebe, genannt Champions League, in derselben Finanzblase verschwinden.

Dann gäbe es wieder Fußball auf Amateurniveau - eher ein Wunsch als eine Beleidigung. Nicht nur Karten für die nach internationalen Konzernen benannten Stadien, die dreistellige Eurobeträge kosten, würden verkauft, sondern die Leute gingen zu ihren heimischen Clubs (was für die "Volksgesundheit" auch besser ist, als auf dem Sofa Chips zu essen und Bier zu trinken), die Kneipen wären nicht mehr nur bei CL- und Weltmeisterschaftsfinalen voll, man ersparte sich die Belästigungen durch Public Viewing, Fußball fände nicht mehr nur auf Pep-Guardiola-Ball-Stafetten-Niveau statt, sondern auf dem analogen Platz unmittelbar vor Augen.

Vielleicht kämen dann auch mal wieder ein paar andere Sportarten als nur Fußball (oder Formel 1) in den Blick und den Genuss auskömmlicher Förderung. Nicht im Millionenbereich, aber hinreichend.

Ausweg aus der Situation, nicht mehr mit unendlich langer Sportberichterstattung im Fensehen gequält zu werden: Lauft, spielt Fußball, Pétanque, Rugby; Fahrt rad, spielt Federball, geht ins Fitness-Studio.

Und sonntags zu den Sportstätten vor Eurer Haustür.



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