Dienstag, 29. November 2016

Mit nur einem Flügel wird die CDU abstürzen

Tja: Wer Flügeldiskussionen aufmacht, bringt sich selbst ins Trudeln. Muss die CDU wirklich alles nachtun, was ihr die Grünen vormachen, nur rechts und links vertauscht? Natürlich, und das hatten wir bereits angemerkt, macht Ott mit seinem konservativen Kreis Klientelpolitik; es geht ihm vermutlich kaum um die CDU insgesamt, sondern eher darum, die Ministerschlappe auszumerzen und nebenbei das Ego zu befördern. Ob man dafür gleich AfD-Positionen benutzen muss, ist nur Herrn Ott und den Kreisteilnehmern klar.

Aber die schweigende Mehrheit, die die AfDler und Rechtskonservativen und ihr Krakeel bisher geduldig ertragen und dabei in der Realität, ohne herumzugrölen, weiter vernünftige und gute Dinge getan hat, beginnt jetzt aufzumucken - da es die Männer nicht schaffen, sondern, wie üblich, versauen, müssen's halt die Frauen tun:
Innerhalb der CDU hat eine Diskussion über Werte und Familie begonnen. Nach Bekanntwerden von Plänen zur Gründung eines konservativen Kreises um den Stralsunder Staatsanwalt Sascha Ott, wandte sich die Vorsitzende der Frauenunion Mecklenburg-Vorpommerns, Karina Jens, gegen eine Rückkehr zum tradierten Familienbild. Es dürfe keine Ausgrenzung geben, sagte sie gestern. Die Gesellschaft befinde sich in einem tiefgreifenden Wandel. Veränderte Rollenbilder, die nicht unbedingt allein den Mann als Familienernährer sehen, gehörten ebenso dazu wie Partnerschaften mit Kindern und ohne Trauschein, Ehen ohne Kinder oder gleichgeschlechtliche Partnerschaften. „Mit Respekt und Toleranz sollte es uns darum gehen, solche Bedingungen in unserem Land zu schaffen, die die Familien stärken“, sagte Jens. 
Die falsche Kommasetzung stammt aus der Zeitung, der Inhalt kommt, hoffentlich nicht zu spät, von den als "Gutmenschen" Diskriminierten.

Die Krakeeler haben ja auch schon unmäßig viel Gehör bekommen. Das reicht jetzt.

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