Montag, 21. November 2016

Das darf nicht zur Normalität werden!

Als heißer Anwärter auf den Job als Bausenator gilt der jetzige SPD- Fraktionsvorsitzende und Richter Andreas Kerath. Er soll nach OZ-Informationen der gemeinsame Kandidat von SPD, Linken und Grünen/Forum 17.4 werden. Das Bündnis besteht seit dem Oberbürgermeisterwahlkampf. Damals soll die SPD versprochen haben, den Grünen OB-Kandidaten Stefan Fassbinder zu unterstützen, wenn sie im Gegenzug den Posten des ersten OB-Stellvertreters bekommt. Teil der damaligen Absprachen war auch, dass die Linke für ihre Unterstützung mit dem Posten der Bürgerschaftspräsidentin versorgt wird
So normalisiert die Lokalzeitung einen, wenn es stimmt, unsäglichen Vorgang. Und niemand widerspricht...

Wir haben einen OB ohne Verwaltungs- und Personalführungserfahrung, einen Kämmerer, dessen Profil nicht so richtig mit der Ausschreibung zusammenpassen will, mehrere Leitende, deren herausragende Fähigkeit ist, Freund oder Freundin zu sein; Wille ist jetzt schon und Hochheim vermutlich bald weg.

Die Taktik aus der einen Richtung ist klar: Ein missliebiges Wahlergebnis durch "personelle Austrocknung" beim nächsten Mal zu kippen.

Die Reaktion darf aber nicht sein, ebenfalls Pöstchengeschachere nach politischem Gusto dagegenzusetzen.

Einzige Möglichkeit: Durch möglichst weite Ausschreibung Kompetenz in die Verwaltung holen! Nur die fachlich geeignetsten Menschen auf diesen wichtigen Posten! Eine Ausschreibung, die diesen Namen verdient, weil drinsteht, was wir wollen, und nicht die Einladung an Hinz und Kunz, sich zu bewerben, als gehe es um einen Minister ohne Portefeuille...

Alles andere ist nicht zum Besten Greifswalds.


Keine Kommentare:

Kommentar posten