Samstag, 17. September 2016

Einfach umblättern

Zu den OZ-fb-Posts der Autofahrenden in der heutigen Lokalausgabe kann ich nur eines sagen: Blättern Sie bitte ein paar Seiten weiter in derselben OZ. Dort, im Sonntags-Teil auf S. XII, finden Sie:


Unser Vorschlag wäre: Statt sich darüber zu streiten, ob die Parkausweisvergabe an Greifswalder Erstwohnsitzler Ähnlichkeiten habe mit der Kampagne "Deutsche, kauft nur bei Deutschen!", sollte man sich über intelligente Lösungen für die Überfrachtung der Innenstadt mit geparktem Blech Gedanken machen.

Es gibt kein Menschenrecht auf das Auto vor dem Küchenfenster. Autos, das sollten wir nicht vergessen, sind für das wenigste eine Lösung, aber für das meiste das Problem. Wenn das Auto weiter weg steht als die nächste Bushaltestelle zu finden oder das Fahrrad abgestellt ist, tun wir etwas für die körperliche Bewegung der Autofahrenden, außerdem hätten wir eine Lösung für die leidigen, jedweder Ästhetik widersprechenden Blechhaufen in der Innenstadt. Und so weit entfernt ist der Parkplatz nördlich des Rycks nicht...



Also: Parken die Autos am Rand, haben wir auch einen Baustein zur Schaffung bezahlbaren Wohraums geschaffen. Und das sollte es uns wert sein!

Berlin hat das Problem bis zum Ende durchdacht und kommt zu folgendem Schluss, den ich der Stadt Greifswald ebenfalle empfehle:

 

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