Donnerstag, 30. Juni 2016

Der wilde Nordosten

Wegen der ungeheuer hohen Gefährdung in Jarmen, Teterow und Tutow durch Gewaltverbrecher aus aller Welt rüsten die besorgten Bürger in MV auf, wie wir der heutigen OZ entnehmen durften.

Ich höre es schon wieder: Wir müssen die Ängste und Besorgnisse der Bevölkerung ernst nehmen. Auch wenn sie mit Gas- und Schreckschusswaffen aufrüstet. Klar, wie Donald Trump in den USA, der es "schön" gefunden hätte, wenn die Club-Besucher in Orlando das Feuer erwidert hätten. Waffenverwendung als ästhetisches Phänomen? So bescheuert kann nur ein erzkonservativer Lobbyist der NRA (National Rifle Assoiciation) argumentieren.

Vor wem haben die Menschen in MV konkret Angst? Ist es denn überhaupt wirklich Angst, oder sind es nicht vielmehr Allmachtsträume von der Waffe im Holster, mit der man sich à la James Bond vor seiner Umwelt in Szene setzen kann? Ich vermute stark, dass es in erster Linie Männer sind, die den "kleinen Waffenschein" beantragen und damit ihre kindischen Cowboy-und Indianer-Träume in die Wirklichkeit bringen. Kollateralschäden gebilligt.

Der Kommentar in der heutigen OZ trifft den Nagel auf den Kopf:


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