Montag, 24. August 2015

Naturschutz, aktiver

Mal abgesehen davon, dass zu fragen ist, wie denn Häuser in Naturschutzgebiete kommen, erleben wir gerade in Wampen eine planerische Höchstleistung, die dem Greifswalder Planungsversagen keinen Deut nachsteht und die erneut die Umgebung dem Plan unterwirft, statt dass die Planenden nach Lösungen suchen. Besonders perfide ist, dass hier IN EINEM NATURSCHUTZGEBIET bedenkenlos Bäume umgesäbelt werden, hier sogar nur für einen einzigen und temporären Zweck, nämlich "schweres Baugerät" durchzulassen.

Wie wäre es mit der Verwendung von "leichtem Baugerät"?

Eigentlich sollte dieser Gemeindeweg eine Breite von fünf Metern haben, doch er ist schmaler. Nun wird aber die gesamte Breite benötigt, denn die Regenentwässerung soll dort entlang zu einem Graben führen. Für den Bau muss da schweres Gerät durch.

Die Argumentation ist diesmal nicht, dass sich da irgendwelche Zweirichtungsfussgehenden mit Radfahrenden in zwei Richtungen streiten oder EU-Förderungen nur ab fünf Metern Breite fließen - nee, da muss einmal ein Bagger durch!

Hau wech, die Scheiße - sind ja bloß Bäume; und wenn da ein Bagger durchmuss und der Bauunternehmer gerade keinen Minibagger frei hat...



Keine Kommentare:

Kommentar posten