Dienstag, 19. Mai 2015

Damit sind sie weg, die Milliarden...

Die ach so friedliebende Bundesrepublik Deutschland will die Hemmschwelle für Auslandseinsätze noch weiter senken. Nachdem schon alle Parteien im Bundestag mitspielen, was die Genesung der Welt am deutschen Wesen angeht, soll es nun noch einfacher werden: Drohnen sollen das Töten übernehmen, und zwar europäische, und zwar ab 2025 (Klingt lange hin, sind aber gerade einmal zehn Jahre!).

Noch immer träumen martialische und unterbelichtete Politiker_innen davon, dass man Konflikte auf internationaler Ebene mit Waffengewalt lösen kann - wider alle, alle, alle Erfahrung. Zur Freude der Rüstungsindustrie wird der Traum jetzt weitergesponnen und teure Wirklichkeit: Die ersten 60 Millionen sollen schon einmal für eine Machbarkeitsstudie ausgegeben werden.

War da nicht gerade was mit Kita-Streik, Tarifrecht-Auseinandersetzungen bei der Bahn, Armutsbericht etc.? Dass wir alle diese Probleme haben, liegt unter anderem an der völlig unhinterfragten und nicht diskutierten Subventionierung der Rüstungsindustrie. (Neben der Tatsache, dass die Merkel-Regierung die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer gemacht hat.)

Das Projekt "Eurodrohne" wird zunächst in der Entwicklung Milliarden kosten, an denen sich (via Bestechung) Politiker_innen und (via Umsatz) die Rüstungsindustrie noch gesünder stoßen können.

Und nach der Entwicklung kommt noch die Beschaffung...

Kurz hingewiesen sei noch auf die "Zwischenlösung": Die US-amerikanischen Drohnen(systeme) heißen „Predator B“ (Raubtier) oder „Reaper“ (Sensenmann). Noch Fragen?





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