Donnerstag, 19. März 2015

Suchspiel 2026

Die OZ veröffentliche heute eine Graphik, aus der ein Ausschnitt sich wunderbar für die Rätselaufgabe des kommenden Wochenendes eignet: Wo bleibt Greifswald?


Für die Antwort auf die Suchspiel-Frage haben geneigte Leser_innen allerdings noch ein paar Jahre Zeit, genauer gesagt: elf Jahre, noch genauer: bis 2026.

Bis 2026 wird laut DB alle zwei Stunden ein Intercity zwischen Stralsund über Greifswald nach Berlin verkehren. Ebenfalls für den Fahrplanwechsel im Dezember 2026 sieht das Konzept vor, die Strecke Hamburg-Schwerin-Rostock-Stralsund mit den neuen Intercitys zu befahren.

Nun ist Greifswald weder ein Knoten- noch ein Endpunkt in den Augen der Bahn, taucht also auf obigem Kartenausschnitt demzufolge auch nicht auf. In den Augen der hiesigen Lesenden ist das Städtchen aber doch schon ganz schön wichtig. Wenn Greifswald 2026 - das ist in elf Jahren! - einen "abgesenkten IC-Standard" ("leicht abgesenkten Fernzug-Komfort — ähnlich wie bei den früheren „Interregios“") bekommen soll, ist das, finde ich zu wenig.

Der einzige Grund, Greifswald häufiger anzufahren als Teterow oder Torgelow, ist die Universität. Hoffentlich beginnt diese jetzt mit einer intensiveren und erfolgreicheren Lobby-Tätigkeit für ihre eigenen Interessen, die dann auch die der gemeinen Zugnutzer_in wären, als offenbar bisher.

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