Dienstag, 3. März 2015

Des einen sin Zuschuss-Uhl ist den annern sin Zuschuss-Nachtigall...

Wir diskutieren in Greifswald und landesweit gerade um die Möglichkeit und Unmöglichkeit einer Zuschusserhöhung um zwei, drei oder vier Prozent.

Andere sind da dreister!

Jens Triller und Gerold Jürgens wollen aus der Stadt Wolgast 180000 Euro herausholen, um sowieso schon verkaufte Wohnungen zu "fördern", denn, obwohl es in dem Artikel heißt:

Das Kaufinteresse an den Wohnungen an der Spitzenhörnbucht sei groß

also eigentlich alles klar ist und die Wohnungen bereits verkauft sind, soll die Allgemeinheit trotzdem noch Zuschüsse aufbringen:

Jens Triller und Gerold Jürgens von der GbR Wohnresidenz an der Peene bescheinigen der Stadt Wolgast kein investorenfreundliches Gebahren. Die Geschäftspartner setzten die zwei neuen Villen an den Fischmarkt. In diesem Jahr soll der Bau eines dritten Mehrfamilienhauses in modernem Ambiente starten. Die Bauherren gingen davon aus, dass ihnen der für die Gründung der Häuser auf dem schwierigen Areal erforderliche finanzielle Mehraufwand erstattet wird. Auch für das dritte Haus stellte die GbR einen entsprechenden Antrag, den die Stadtvertretung im Januar jedoch mehrheitlich ablehnte.

Und dann die unverholene Drohung, wenn die Stadt die privaten Portemonnaies der Bauherren nicht auffüllt:

Notfalls, so kündigte der Bauunternehmer an, werde er seinen Firmensitz von Wolgast-Mahlzow in seinen Wohnort nach Karlshagen verlegen, um die Gewerbesteuern künftig dort zu zahlen.

Hoffentlich bleibt Wolgast stark...


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