Montag, 5. Januar 2015

Es gibt Häfen, die funktionieren *update* **update**

„Er hat die Entwicklung des Seehafens Rostock zum bedeutendsten Logistikstandort des Landes und zu einem hervorragenden Industriestandort maßgeblich vorangetrieben“, lobt Energieminister Christian Pegel (SPD) den aus dem Dienst geschidenen Chef des Rostocker Hafens, Dr. Ulrich Bauermeister.

Über den Hafen in Vierow heißt es, ebenfalls heute:

„Das gute Ergebnis kam auch dadurch zustande, da bis Mitte Dezember insgesamt 60 Züge nach Vierow gefahren sind“, sagt Geschäftsführer Henning Bligenthal. Er erklärt, dass allein die Havelland-Bahn dabei 150000 Tonnen transportiert hat. „Der Bau des Gleises zum Hafen war die richtige Entscheidung“, meint der Hafen-Chef.  

Und wie war das in Greifswald? Wieviel Züge fuhren hier bis Mitte Dezember? Drei? Wieviel Tonnen Umsatz hatte der Stadthafen? Waren es nicht jährlich 80 000 Tonnen? Im Vergleich dazu Vierow:

Im gerade zu Ende gegangenen Jahr wurden im Hafen Vierow erneut über den Wasserweg 750 000 Tonnen Getreide umgeschlagen und damit erneut das Ergebnis des Jahres 2013 erreicht. An die 250 Schiffe machten übers Jahr an den beiden Liegeplätzen in Vierow fest — ein sehr gutes Ergebnis. Allein im November wurden fast 100000 Tonnen über die Kaikante gebracht. Hinzu kommen weitere 150000 Tonnen, die per Lkw transportiert wurden, so dass insgesamt 900000 Tonnen Umschlag zu Buche stehen.

Da ist noch "Luft nach oben", um im Politiksprech zu bleiben...

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Update:

Es sind 2014 58 Züge auf den Gleisen nach Ladebow unterwegs gewesen.


Zweites Update:

Seehafen Stralsund steigert Umschlag um zehn Prozent





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