Mittwoch, 15. Juli 2015

Die AfD Vorpommern-Greifswald kann´s nicht lassen

"Den vielfach postulierten Rechtsruck wird es nicht geben“, meinte AfD-Landessprecher Leif-Erik Holm nach der Petry-Wahl laut Ostsee-Zeitung.

Die AfD in Vorpommern-Greifswald muss auch nicht nach rechts rücken, sie ist dort schon längst. In der Vergangenheit zeigte sich dies deutlich an der Zustimmung zu NPD-Anträgen im Kreistag. Und am 13.07.15 war es wieder einmal so weit.

Obwohl vor der Kreistagssitzung mit einer Mahnwache eines breiten Bündnisses und ca. 100 Leuten gegen die billige Polemik der NPD demonstriert wurde, war es wieder einmal ein AfDler, der mit den anderen Rechtsextremen meinte stimmen zu müssen. Der Nordkurier dazu in einem Bezahlartikel: "AfD- und Kreistagsmitglied Gunter Jess ging noch einen Schritt weiter. Er stimmte erneut gemeinsam mit den Rechtsextremen. Die hatten einen Antrag eingebracht, der gegen Flüchtlinge und die Integrationsarbeit des Kreises polemisierte. Jess fand das offenbar prima."

Jess spricht sich damit gegen die Integration und für die Abschiebung anerkannter Flüchtlinge aus und meint gemeinsam mit der NPD, dass Integrationslotsen niemand benötige. "Schon der Begriff [sei] lächerlich, genauso wie die ganze bunttolerante Multikulti-Phantastik", so Jess und NPD.

                                         Bild: MOPET


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