Montag, 27. April 2015

62,7 Prozent

Heute werden wieder alle die Wahl gewonnen haben. Dass auf diesem Blog keine Lobeshymnen auf die Kandidaten gesungen werden, dürfte niemanden verwundern. Das überlassen wir gern den jeweiligen Parteien.

Was wir allerdings nach diesem visions- und ideenlosen Wahlkampf, der hauptsächlich aus Chilli con carne auch ohne Fleisch, Autowaschen, Krapfenbacken und Grillen sowie Clownerien bestand, anmerken MÜSSEN, ist die Tatsache, dass so viele Menschen wie noch nie am gestrigen Sonntag den Weg ins Wahllokal NICHT gefunden haben:

62,7 % (in Worten: fast dreiundsechzig Prozent, das sind zwei Drittel) der wahlberechtigten Menschen haben nicht gewählt.

Trauriges Ergebnis. Egal, wer die Stichwahl gewinnt: Er hat nicht einmal ein Sechstel der Wahlberechtigten hinter sich. Gerade einmal etwa 7000 Greifswalder_innen stehen hinter den Kandidaten.

Zu wenig für die Demokratie, angemessen für die Begeisterungsfähigkeit der Kandidaten.


1 Kommentar:

  1. Ich tendiere inzwischen zu Fassbinder, wenn ich die bundes- und europapolitischen Ausfälle der tarnfarbenen Kriegstreiberpartei rechts von der CDU mal komplett ignoriere.
    Fassbinder führt als OB in der Verwaltung das “Praktikantensystem Höhn” ein. Damit können die Personalkosten bei eimem Stundensatz von bummelig brutto 1,8 €/h beträchlich gesenkt werden.
    ”Wie sind die Rahmenbedingungen?
    Dein Praktikum sollte 2- 3 Monate dauern, wird mit 300 Euro brutto / Monat vergütet und Du
    hast natürlich Anspruch auf den gesetzlich vorgeschriebenen Urlaub. Fahrtkosten werden
    nicht erstattet. Die Arbeitszeit beträgt in der Regel acht Zeitstunden (von 9 bis 17:30 Uhr inkl.
    Mittagspause). ...”

    Mehr zu erfahren mit einem Klik auf: “Jetzt bewerben: Praktikumsausschreibung”

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