Montag, 19. Mai 2014

Unser Thema: Umwelt


Wer in diesen Tagen so verfolgt, welche Schwerpunkte so durch den Wahlkampf geistern, stellt fest, dass verdächtig oft von „Sauberkeit“ die Rede ist. „Sauberkeit“ ist allerdings ein unbefriedigender Begriff. Bei genauerem Hinschauen stellt man oft auch fest, dass dann so eine Art Unterscheidung zwischen „gutem Schmutz“ und bösem Schmutz“ getroffen wird.
Mit willkürlichen Kategorien halten wir uns lieber nicht auf und verwenden daher lieber belastbare Begriffe.
Wesentlich wichtiger als irgendeine ominöse „Sauberkeit“ ist der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen auf diesem Planeten, Klimaschutz, Ressourcenschutz.
Das gilt selbstverständlich für die kommunale Ebene nicht weniger als für die globale, denn dem Klima sind von Menschen gesetzte Grenzen egal. Wir haben uns daher für diese Wahl einige Ziele für die Umwelt, Energie und Landwirtschaft formuliert.
Für uns ist klar, dass wir unsere Region nicht ohne die Grundlage einer funktionierenden Landwirtschaft entwickeln können. „Funktionieren“ heißt dabei, dass diese Landwirtschaft eine ökologische sein muss. Bodendegradation und Massentierhaltung können das Klima und wir uns auf Dauer nicht mehr leisten.
Für uns ist klar, dass die Energieversorgung und Energieerzeugung in unserer Region auf erneuerbare Träger setzen muss. Gefährliche Experimente wir Fracking, die das fossile Zeitalter nur unnötig zu verlängern versuchen, sind damit nicht zu vereinbaren.
Entwicklungsplanung und Flächennutzung im Kreis muss diese ökologischen Kriterien viel mehr als bisher im Blick haben.
Und natürlich muss das Ziel auch sein, generell möglichst wenig Energie zu verbrauchen und nicht einzelne Bereiche vom Klimaschutz gleichsam auszunehmen. Zur Verkehrswende hatten wir schon mal was geschrieben, sie nimmt bei uns viel Raum ein. Und gehört auch zu Umwelt- und Klimaschutz dazu.

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